Danke für eure Stimmen!

DANKE!
Der SDS ist mit den drittmeisten Stimmen wieder im Studentischen Konvent.
Auch die Bunte Liste konnte wieder einen der zwei Sitze in der Erweiterten Universitätsleitung (EULe) besetzen.
Wir wissen aber auch: Da geht noch mehr!
Vielen Dank für eure Stimmen und euer Vertrauen.

SDS Danke

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Hochschulwahlen 2019: SDS wählen!

Am 25. und 26.06. finden die diesjährigen Hochschulwahlen an der Universität Augsburg statt. Der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband (SDS) tritt auch in diesem Jahr wieder für den Studentischen Konvent an.

Der SDS kämpft für gute Arbeit an der Uni, bezahlbaren Wohnraum für Studierende und bessere Lehr- und Lernbedingungen.
Wir fordern ein kostenfreies solidarisches Semesterticket, ein existenzsicherndes, rückzahlungsfreies BAföG und eine Demokratisierung der universitären Gremien.

Unterstützt den SDS im Wahlkampf!
Verbreitet unsere Inhalte, sprecht mit Studierenden aus eurem Bekanntenkreis oder eurer Familie.und wenn ihr selbst an der Universität Augsburg studiert:
Macht euer Kreuz beim SDS!

Hier findest du 11 Gründe, den SDS zu wählen:

https://sdsaugsburg.wordpress.com/hochschulwahl/

Der AStA Augsburg hat für euch in diesem Jahr wieder einen Wahlomat vorbereitet:

https://www.asta.uni-augsburg.de/akt…/20190617_wahlomat.html

Am Dienstag und Mittwoch wählen gehen: Den SDS für den Studentischen Konvent und die Bunte Liste für die EULe!

#KreuzbeimSDS #roterCampus

hs uni

Gegen jeden Antisemitismus!

Der Studentische Konvent der Uni Augsburg positioniert sich auf unseren Antrag hin in der Sitzung am 12.06.2019 gegen die antisemitische BDS-Kampagne. Hier der Inhalt unseres Antrags:

Gegen jeden Antisemitismus! 

Antragsteller: Maximilian Richter, Rebecca Schöberl, Elias Hechinger

Der studentische Konvent möge beschließen:

+ Die Studentische Konvent verurteilt die antisemitische Kampagne „Boycott, D

 

ivestment and Sanctions“ (BDS) und kritisiert im Besonderen den von BDS geforderten Wissenschaftsboykott, also die Einstellung jeglicher Kooperationen mit israelischen Wissenschaftsinstitutionen. Dies stellt einen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit dar und würde auch zu einer massiven Beschränkung der Forschung und Lehre zur Shoa und zum Nationalsozialismus führen.

+ Der Studentische Konvent fordert die Universitätsleitung auf, die Räume der Universität nicht für Kampagnen, Veranstaltungen oder Ausstellungen zur Verfügung zu stellen, welche die Ziele von BDS verfolgen. Die Universität soll des Weiteren keine Veranstaltungen unterstützen (insbesondere nicht mit Raumvergaben) von Personen oder Organisationen, die für BDS werben oder auf andere Weise versuchen, den Staat Israel zu delegitimieren.

 

Begründung:

Der Aufruf zum Boykott von Produkten aus den von der BDS-Kampagne als „besetzte Gebiete“ bezeichneten Teilen der Westbank, aus Ost-Jerusalem und den Golanhöhen steht deutlich in der Tradition des nationalsozialistischen sogenannten Judenboykotts und dem Spruch „Kauft nicht bei Juden!“. Neben den Forderungen nach Wirtschaftssanktionen und Investitionsabzügen übt BDS darüber hinaus massiven Druck auf international bekannte Künstler*Innen aus, um geplante Veranstaltungen in Israel zu verhindern und den israelischen Staat nicht nur ökonomisch, sondern auch kulturell zu boykottieren.

Zudem fordert BDS einen folgenreichen Wissenschaftsboykott, also die Ein

stellung jeglicher Kooperationen mit israelischen Wissenschaftsinstitutionen. Dies stellt einen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit dar und würde insbesondere auch zu einer massiven Beschränkung der Forschung und Lehre zur Shoah und zu

m Nationalsozialismus führen. Betroffen wäre davon auch die Partnerschaft zwischen der Universität Augsburg und der Universität Haifa. Der Boykott würde damit auch den studentischen Konvent in seiner Aufgabe behindern, für die Pflege von Beziehungen zu ausländischen, also auch israelischen, Studierenden Sorge zu tragen.
Die weitergehenden Forderungen der BDS-Kampagne, sämtliche Schutzanlagen vor terroristischen Angriffen an der Grenze zum Gazastreifen und zum Westjordanland abzureißen, würde das faktische Ende Israels als jüdischer Staat und jüdischen Lebens im Nahen Osten überhaupt bedeuten.

Der Antisemitismus der BDS-Bewegung tritt deutlich in der immer wiederkehrenden Betitelung Israels als „Apartheidsregime“ zutage. Sie ist Teil des Versuchs, Israel zu dämonisieren und den angeblich rassistischen Charakter des Zionismus hervorzuheben. Dieser haltlose Vorwurf relativiert zudem den (mehr oder weniger)

ehemaligen institutionellen Rassismus in Südafrika und verhöhnt die Opfer tatsächlicher Apartheid.
Auch in Augsburg zeigen sich immer wieder antizionistische und damit antisemitische Tendenzen. Im Mai 2018 sprach der BDS-Unterstützer Jamal Juma’a im Annahof auf Einladung der „Augsburger Friedensinitiative“ (AFI) und „pax christi“. Im November fand ebenfalls eine dem BDS nahestehende Veranstaltung am g

leichen Ort mit denselben Veranstaltern statt – in Kooperation mit der Universität Augsburg. Zudem werden regelmäßig Plakate der Hochschulg

ruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft zerstört oder

beschmiert.Diesen Entwicklungen gilt es entschieden entgegenzutreten!

sds israel bds

SDS auch im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2018

Alle Jahre wieder…
SDS auch im bayerischen Verfassungsschutzbericht 2018

Am Freitag stellte Innenminister Herrmann den bayerischen Verfassungsschutzbericht für 2018 vor.
Alle Jahre wieder taucht neben verschiedensten linken Gruppierungen auch der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband (SDS) darin auf. 
Überraschend ist das nicht: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es dem Landesamt nicht darum geht, demokratische Grundrechte zu schützen, sondern den Kampf für eine solidarische und gerechte Welt zu kriminalisieren und Nazis gewähren zu lassen.
Die Liste der Skandale des VS ist lang und jeder einzelne zeigt, dass der Verfassungsschutz ein Fremdkörper in der Demokratie ist und abgeschafft gehört. Während sich die Behörde damit beschäftigte mehrere Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE abzuhören, u.a. die Vizepräsidentin des Bundestages Petra Pau und den heutigen Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, zogen mit dem NSU Nazis mordend durchs Land. Als letztere aufflogen, war die Reaktion der Verfassungsschutzbehörden nicht etwa zur Aufklärung beizutragen, im Gegenteil, es wurden massenhaft Akten geschreddert und eine lückenlose Aufarbeitung verhindert.
Über Jahre gab es ein dichtes Netz von V-Leuten, welche von den Verfassungsschutzbehörden ein dickes Taschengeld bekamen, welches zum Aufbau von rechtsextremen Strukturen genutzt wurde, ohne auch nur den Hinweis auf einen einzigen Mord zu liefern.

Wir müssen das V-Leute Wesen sofort beenden und den Verfassungsschutz abschaffen!

vs

Kein Gebetsraum an der Universität Augsburg!

Die „Grüne Hochschulgruppe“ Augsburg möchte einen „Raum der Stille“ an der Uni Augsburg etablieren: zur Entspannung, aber auch zum Beten. Ein entsprechender Antrag wurde auf der Sitzung des Studentischen Konvents am 16.01.2019 gestellt. Der Antrag wurde in leicht abgeänderter Form bei einigen Nein-Stimmen und Enthaltungen angenommen.

Die Universität ist ein Ort, der Wissen schafft und Bildung vermittelt, ein Ort des fachlichen Disputs und kritischen Denkens. Religion ist Gegenstand der Forschung an der Universität, die Uni ist allerdings kein Ort religiöser Hingabe. Sie ist weltanschaulich offen, vor allem aber auch säkular. Religion ist Privatsache – Wer beten möchte geht in eine Moschee, eine Kirche oder ein anderes Gotteshaus.

„Auch Muslime müssen nicht auf Ausnahmeregelungen drängen, weil sie als Einzige fünfmal am Tag zu bestimmten Zeiten zum Gebet aufgefordert sind. Wer die Gebetszeiten strikt einhalten will und keine Moschee in der Nähe hat, kann zu Hause, bei Kommilitonen, Freunden oder Angehörigen beten. In Gemeinschaft zu beten, ist theologisch sowieso nur empfohlen, nicht verpflichtend. Lediglich das Freitagsgebet ist Pflicht, aber auch nur für Männer, und es sollte sowieso in der zentralen Moschee verrichtet werden. Zudem kennen selbst strengste Gläubige die Möglichkeit, Gebete nachzuholen, wenn man sie versäumt hat.“, so Lamya Kaddor, muslimische Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Publizistin.

Mit der Eröffnung eines Gebetsraumes gehen zahlreiche Probleme einher. So gab es in der Vergangenheit an zahlreichen Universitäten Auseinandersetzungen wegen beabsichtigter Geschlechtertrennung durch Vertreter*innen muslimischen Glaubens.
In der vorgesehenen Raumordnung heißt es zwar, dass „Nutzer*innen sowie Nutzergruppen ungeachtet ihrer religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung die Grundsätze der Gleichberechtigung der Geschlechter und der vollständigen und gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern sowie den Respekt gegenüber allen geschlechtlichen Identitäten zu achten [haben]“, aber auch dass „eine mobile Trennwand von der Universität zur Verfügung gestellt [wird]“.
Diesen Widerspruch scheinen die Initiator*innen des Gebetsraumes nicht zu erkennen oder bewusst zu ignorieren.  Die Raumordnung wurde im Konvent nicht als Teil des Antrags abgestimmt.
Zudem könnte der Raum von Fundamentalisten gekapert und für menschenfeindliche Praxen nutzbar gemacht werden. Das wird auch eine – in Konsequenz schwer durchzusetzende – Raumordnung nicht ausschließen können. Irritierend sind in diesem Zusammenhang auch die Aussagen einzelner Antragsteller, der Raum sei für alle religiösen Menschen offen, auch zweifelhafte Religionsgemeinschaften wie die „Zeugen Jehovas“ würden einen Platz finden.

Im Antrag heißt es, der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) solle ein „Raum der Stille-Referat“ einrichten. Das Referat solle „ab dem Haushaltsjahr 2020 einen eigenständigen Haushalt zur Anschaffung raumspezifischer Utensilien und zur Verwirklichung eines Kursangebotes“ erhalten. Das heißt, dass weitere Gelder für private Weltanschauungen Einzelner ausgegeben werden sollen. Der aktuelle Konvent ist allerdings ohnehin nicht berechtigt, Gelder für einen zukünftigen Haushalt festzulegen. Diese Passage wurde folgerichtig gestrichen.

Das Ziel sollte nicht sein, wie im Antrag zu lesen ist, andere Religionen, „deren Religionsgemeinschaften nicht universitätsnah angesiedelt sind wie es etwa bei der KHG und ESG der Fall ist“ auf eine Stufe zu heben, sondern den Campus als säkularen Raum der Wissenschaft und Bildung zu erhalten. Die Universität sollte, auch über einen solchen Raum hinaus, keine Räumlichkeiten zu religiösen Zwecken zur Verfügung stellen.

Weitere Freiräume, neben dem Zwischenraum gegenüber der Alten Cafete, werden dringend benötigt. Die allgemeine Raumknappheit und der Unwille der Universitätsleitung, selbstverwaltete Räumlichkeiten für Studierende zu schaffen, erschweren eine Verbesserung dieses Zustands. Ein „Raum der Stille“ kann also sinnvoll sein, wenn er der Erholung vom durch Leistungsdruck geprägten Studium dient und in dem religiöse Rituale untersagt sind.

Für die Trennung von Universität und Religion!

„Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“
(Karl Marx
: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung / 1843-44)

Sozialistisch-Demokratischer Studierendenverband Augsburg

SDS Augsburg erfolgreich bei Hochschulwahlen!

Danke für dieses tolle Wahlergebnis!
Der SDS Augsburg konnte bei den Hochschulwahlen 2018 viele Stimmen dazugewinnen. Mit Elias Hechinger und Maximilian Richter konnten diesmal 2 Direktmandate für den Konvent geholt werden. Unsere Genossin Rebecca Schöberl wurde mit einem sensationellen Ergebnis zudem in die Erweiterte Universitätsleitung (EULe) gewählt.
Damit haben wir 3 Sitze im Studierendenparlament!

Wir bedanken uns bei allen Wähler*innen für ihre Stimmen und ihr Vertrauen.
Wir streiten auch nach der Wahl u.a. für eine Demokratisierung der Universität, gute und sichere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler*innen, höheres rückzahlungsfreies und elternunabhängiges BAföG, mehr bezahlbaren Wohnraum und kämpfen weiter gegen jede Form von Antisemitismus, Rassismus und Sexismus.

dankesds